Daily Archives: June 9, 2018

Jugendorchester aus Übersee musiziert mit Leipziger Chören

Leipzig.   Das Boston Symphony Youth Orchestra ist in Leipzig eingetroffen, um gemeinsam mit den Jugendchören von Oper und Gewandhaus Programme fürs Bachfest einzustudieren. Konzerte gibt’s am 8. Juni auf dem Markt und am 10. Juni im Gewandhaus.

Gefüllt mit 60 Instrumentenkoffern, 60 jungen Sängern, 38 Kuchen und ein wenig zu vielen Kaffeekannen – Leipzigs Kupfersaal quillt über beim „Meet & Greet“ mit dem Boston Youth Symphony Orchestra (BYSO). Dann kommen sie, die 60 amerikanischen Jugendlichen, und Peter Wollny, Direktor des Bacharchivs, freut sich, dass sie den Weg über den großen Teich auf sich genommen haben. Mittags in Leipzig gelandet, bereits einen schweißtreibenden Stadtrundgang hinter sich – und dennoch vor Energie strotzend. So entfaltet sich schnell ein Getümmel aus erwartungsvollen Gesichtern und amerikanisch betontem „Heeey, how you doin’?“. Diese Energie der 13- bis 25-Jährigen wird am Wochenende während des Bachfestes gewiss zu spüren und nicht zu überhören sein.

Das Gemeinschaftsprojekt von BYSO, Jugendchor der Oper Leipzig und dem Gewandhaus-Jugendchor wurde vom Bacharchiv organisiert, um gemeinsam im Rahmen des Bach-Festivals zu musizieren. Schließlich sind die USA das diesjährige Partnerland, so dass sich ein musikalisch-internationaler Austausch anbietet und mithilfe des Goethe-Instituts, des Auswärtigen Amtes sowie des Generalkonsulats der USA in Leipzig auch realisiert werden kann.

Michael Maul,

der Intendant des Bachfestes, freut sich schon aufs Ergebnis: „In der deutsch-amerikanischen Chor- und Orchesterakademie erarbeiteten die Jugendlichen Werke von den jeweiligen musikalischen Hausgöttern ihrer Heimat. Daher bin ich mir sicher, dass sich die Begeisterung der Musiker in den beiden Auftritten während des Bachfestes auf das Publikum übertragen wird“.

Während sich ums Kuchenbuffet herum alles zu einem großen Ganzen mengt, erinnert die fertig aufgebaute Probensituation im hinteren Teil des Saals an ein Stillleben. Die leeren Stühle und Pulte verströmen eine einladende Aura, und Chefdirigent Federico Cortese wird sich in den kommenden Tagen nicht lange bitten lassen, um seinem musikalischen Anspruch gerecht zu werden. Der Probenplan ist gestopft voll, seine Erwartungen an die Jugendlichen sind hoch. Catherine Weiskel, Executive Director des BYSO, möchte ihren Schützlingen dennoch auch Leipzig vor allem als musikalische Metropole nahebringen: „Unsere Schüler werden hier nicht nur intensiv üben, sondern sollen vor allem Leipzigs musikalische Geschichte wertschätzen lernen.“ Bestmögliche Qualität auf beiden Feldern sei das Ziel.

Hierzulande lebt das junge Symphonieorchester verteilt auf die Gastfamilien der jungen Chormitglieder. Elizabeth McCormack spielt Flöte und wohnt mit Fagottistin Emily Qiu in diesen Tagen bei den Eltern von Judith Herenz. Die drei Mädchen freuen sich auf die gemeinsame Woche: „Ich habe während unseres Aufenthalts in Boston schon bei Elizabeth gewohnt und hatte die beste Zeit. Ich hoffe, ihr jetzt eine ebensolche Gastfreundschaft bieten zu können“. Für Sophie Bauer, Leiterin des Kinder- und Jugendchores der Oper Leipzig, steht dagegen die kulturelle Begegnung im Vordergrund: „Wir erhoffen uns vor allem, dass die Jugendlichen auch über den Austausch hinaus in Kontakt bleiben.“ Das Musizieren auf höchstem Niveau sei hier ein Bonus, denn ihr Alter höre man den jungen Profis definitiv nicht an.

Das junge Orchester ist offizieller Partner des Boston Symphony Orchestra (BSO) und hat nur Schüler des „Top Levels“ mit nach Leipzig gebracht. Die Jugendlichen haben sich zu Beginn ihrer Ausbildung in Castings gegenüber 500 weiteren Anwärtern durchsetzen müssen. Bereits im April waren die deutschen Chöre zu Besuch in Boston, um das Orchester bei der Feier seines 60-jährigen Bestehens musikalisch zu unterstützen. Austausch: kulturell, musikalisch,und menschlich.

Auch wenn ähnliche Projekte schon früher zustande kamen, feiert die Zusammenarbeit der beiden Jugendchöre Premiere. Frank-Steffen Elster, Leiter des Gewandhaus-Jugendchores, freut sich auf die gemeinsame Arbeit: „Die musikalische Brücke zwischen den beiden Städten ist schließlich gegeben.“Als Gewandhauskapellmeister und Chefdirigent des BSO bildet Andris Nelsons jene Brücke. Die Möglichkeit einer Kooperation beider Weltklasse-Orchester ist eine Seltenheit, die nicht ungenutzt bleibt. Die erste Leipziger „Boston-Woche“ wird am 19. Juni mit einer Kammermusik der Boston Symphony Chambers Players und einem Kurzvortrag von Christoph Wolff, dem ehemaligen Leiter des Bacharchivs, eröffnet. Dazu lockt das Große Concert am 21. und 22. Juni mit amerikanisch geprägtem Kernrepertoire: Auf dem Programm stehen dann Elliott Carters Klarinettenkonzert – mit dem Gewandhauskomponisten Jörg Widmann als Solist, Strawinskys Psalmen-Sinfonie, Coplands Old American Songs“ und Bernsteins Sinfonische Tänze aus der „West Side Story“

Auf dem Marktplatz bieten die drei jungen Ensembles bereits am 8. Juni, ab 20 Uhr eine erste Kostprobe und wollen so ihr Publikum fürs Konzert am 10. Juni im Gewandhaus begeistern. Musikalisch wird ein weiter Bogen zwischen Leipzig und Boston gezogen: von Bachs „Dona nobis pacem“ aus der h-moll-Messe bis zum Bernsteins Chichester Psalms – passend zu seinem 100. Geburtstag. Dazu spielen die Bostoner im Großen Saal Mendelssohns Dritte und die Jugendchöre singen unter der kooperativer Leitung Frank-Steffen Elsters und Sophie Bauers a-capella die vier Motetten des Bostoner Komponisten Aaron Copland.

Die Jugendchöre des Gewandhauses und der Oper Leipzig in Kooperation mit dem Boston Youth Symphony Orchestra beim Bachfest: 8. Juni, 20 Uhr, Marktplatz (freier Eintritt), 10. Juni, 18 Uhr, Gewandhaus, Großer Saal, Karten (9/13) Euro. Informationen zur Leipziger Boston-Woche: www.gewandhausorchester.de; Karten und Infos u.a. bei der Ticketgalerie im LVZ Foyer, Peterssteinweg 19, im Barthels Hof, Hainstr. 1, oder über die gebührenfreie Ticket Hotline 0800 2181050 und unter www.ticketgalerie.de.

Von Lotta-Clara Löwener und Laurine Schubert

The key organizers of the BYSO-Leipzig artistic collaboration:

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ENGLISH Translation:

Filled with 60 instrument cases, 60 young singers, 38 cakes and a little too many coffeepots – Leipzig’s Kupferssaal spills over at the “Meet & Greet” with the Boston Youth Symphony Orchestra (BYSO). Then they come, the 60 American teenagers, and Peter Wollny, director of the Bach Archive, is pleased that they have made their way across the pond. Landed in Leipzig at noon, already a sweaty city tour behind – and yet bursting with energy. This is how a crowd of expectant faces unfolds quickly and American Heeey, how you doin? ” This energy of 13- to 25-year-olds will certainly be felt on the weekend during the Bach Festival and not to be missed.

The joint project of BYSO, Youth Choir of the Leipzig Opera and the Gewandhaus Youth Choir was organized by the Bacharchiv to perform together as part of the Bach Festival. After all, the USA is this year’s partner country, so that a musical-international exchange is possible and can be realized with the help of the Goethe-Institut, the Foreign Office and the US Consulate General in Leipzig.

Michael Mau l, the director of the Bach Festival, is already looking forward to the result: “In the German-American Choir and Orchestra Academy, the young people created works from the respective musical house gods of their homeland. Therefore, I am sure that the enthusiasm of the musicians in the two performances during the Bach Festival will be transmitted to the audience. ”

While everything around the cake buffet comes together to a large whole, the finished rehearsal situation in the back of the hall reminds of a still life. The empty chairs and desks exude an inviting aura, and chief conductor Federico Cortese will not be long in the coming days to meet his musical demands. The rehearsal schedule is stuffed, its expectations for the youngsters are high. Catherine Weiskel, Executive Director of BYSO, would like to introduce her protégés to Leipzig, above all as a musical metropolis: “Our students will not only practice intensively here, but above all learn to value Leipzig’s musical history.” The goal was to achieve the best possible quality in both fields ,

In this country, the young symphony orchestra lives distributed among the host families of the young choir members. Elizabeth McCormack plays flute and lives with bassoonist Emily Qiu these days with the parents of Judith Herenz. The three girls are looking forward to the week together: “During our stay in Boston I already stayed with Elizabeth and had the best time. I hope to be able to offer you just such hospitality “. For Sophie Bauer, director of the children’s and youth choir of the Leipzig Opera, the cultural encounter is in the foreground: “Above all, we hope that the young people stay in contact beyond the exchange.” Making music at the highest level is here Bonus, because you definitely do not listen to their age to the young professionals.

The young orchestra is an official partner of the Boston Symphony Orchestra (BSO) and has brought only students from the “Top Level” to Leipzig. At the beginning of their apprenticeship the youngsters had to assert themselves in castings against 500 other candidates. Already in April, the German choirs visited Boston to musically support the orchestra in celebrating its 60th anniversary. Exchange: cultural, musical, and human.

Although similar projects have been completed earlier, the collaboration between the two youth choirs celebrates its premiere. Frank-Steffen Elster, head of the Gewandhaus Youth Choir, is looking forward to the joint work: “The musical bridge between the two cities is finally given.” As Gewandhaus Kapellmeister and Chief Conductor of the BSO is Andris Nelsonsthat bridge. The possibility of cooperation between both world-class orchestras is a rarity that does not go unused. The first Leipzig “Boston Week” opens on 19 June with chamber music by the Boston Symphony Chambers Players and a short lecture by Christoph Wolff, the former director of the Bacharchiv. The Big Concert on 21 and 22 June with its American-influenced core repertoire: Elliott Carter’s clarinet concerto will be on the program – with the Gewandhaus composer Jörg Widmann as soloist, Stravinsky’s Psalmen Symphony, Copland’s Old American Songs “and Bernstein’s Symphonic Dances from the “West Side Story”

On the market square, the three young ensembles will be offering their first tasting on 8 June, starting at 8 pm. They want to enthrall their audience for the concert on June 10 at the Gewandhaus. Musically, Leipzig and Boston draw a wide arc: from Bach’s “Dona nobis pacem” from the B minor Mass to Bernstein’s Chichester Psalms – to mark his 100th birthday. To this end, the Bostoners play Mendelssohns Third in the Great Hall and the youth choirs sing the four motets of the Boston composer Aaron Copland under the co-operative direction of Frank-Steffen Elster and Sophie Bauer’s a-capella.

The youth choirs of the Gewandhaus and the Leipzig Opera in cooperation with the Boston Youth Symphony Orchestra at the Bach Festival: June 8, 8 pm, Marktplatz (free admission), June 10, 6 pm, Gewandhaus, Großer Saal, Tickets (9/13) Euro. Information about the Leipzig Boston Week: www.gewandhausorchester.de; Tickets and information at the Ticketgalerie in the LVZ Foyer, Peterssteinweg 19, Barthels Hof, Hainstr. 1, or via the toll-free ticket hotline 0800 2181050 and at www.ticketgalerie.de.

By Lotta-Clara Löwener and Laurine Schubert

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North Towards Home: Willie Morris

With his signature style and grace, Willie Morris, arguably one of this country’s finest Southern writers, presents us with an unparalleled memoir of a country in transition and a boy coming of age in a period of tumultuous cultural, social, and political change. In North Toward Home, Morris vividly recalls the South of his childhood with all of its cruelty, grace, and foibles intact. He chronicles desegregation and the rise of Lyndon Johnson in Texas in the 50s and 60s, and New York in the 1960s, where he became the controversial editor of Harper’s magazine. North Toward Home is the perceptive story of the education of an observant and intelligent young man, and a gifted writer’s keen observations of a country in transition. It is, as Walker Percy wrote, “a touching, deeply felt and memorable account of one man’s pilgrimage.”

Anthony Bourdain – Our last full interview


Fast Company
Published on Jun 8, 2018

An adventurous documenter of international food culture, Anthony Bourdain was the host of CNN’s Parts Unknown, a chef, prolific food author, speaker, and one of Fast Company’s Most Creative People. Here, we sat down and talked with him about his creative process, what he looked for in his team, and keys to his success. Suicide is one of the top 10 causes of death in the U.S. right now. Call 1-800-273-TALK (8255) for help and support.

Peter Gleick: Hydrological Cycle is the Climate Cycle

Climate State
Published on Jun 9, 2018

Excerpt of Peter Gleick’s talk at the 2018 Saint Louis Climate Summit. You can watch the full 35 minutes presentation at https://www.youtube.com/watch?v=ivLmV…

The Concept of Language (Noam Chomsky)

One Koch Brother Forces the Other Out of the Family Business | The New Yorker

David Koch, of Koch Industries, resisted resigning despite his declining health, according to sources close to the family, but his brother Charles forced him out.

Photograph by Krista Schlueter / The New York Times / Redux

An arch-conservative political machine will be down one billionaire but have more clout than ever.

By Jane Mayer June 7, 2018

The retirement of David Koch from Koch Industries will make it easier to see more clearly what has been true from the start: Charles and David Koch, who came to be known as “the Koch brothers,” were equals in bloodlines and in wealth, but Charles has always been the brains behind the brothers’ vast corporate and political operations. Those who know the brothers well predict that David’s retirement will have scant impact, particularly in the political realm, where the Kochs exert enormous influence.

For the past four decades they have tapped their vast fortune from a hundred-and-fifteen-billion-dollar-a-year family business, Koch Industries, to finance a private political machine whose reach and size have been described as rivalling that of the Republican Party. By lavishly underwriting candidates, policy organizations, and advocacy groups—often through untraceable donations—they have pulled American politics toward their own arch-conservative, pro-business, anti-tax, and anti-regulatory agenda, particularly in the environmental area. Although David Koch is also stepping down from his role as chairman of the Americans for Prosperity Foundation, the foundation wing of the Kochs’ main political-advocacy group, their influence isn’t likely to wane anytime soon.

David Koch, who is seventy-eight and the wealthiest resident of Manhattan, is more socially prominent than his older brother. He is often chronicled on the social pages, having donated by his own estimate $1.2 billion to philanthropic causes, including many of New York City’s cultural, medical, and educational institutions, several of which bear his name. In contrast, Charles Koch, an eighty-two-year-old libertarian ideologue who continues to live in the brothers’ home town of Wichita, Kansas, has largely stayed outside of the limelight. But those familiar with the brothers suggest that although Charles is less well-known, he, not David, has long been the driving force behind both the phenomenal growth at Koch Industries and the duo’s ambitious political ventures.

…(read more).

TRUMP DROPS MAJOR 9/11 TRUTH BOMB

Johnny Gat
Published on Oct 1, 2016

Since the start, Trump has been in bed with the creatures who destroyed America. How the hell can he make America great again? MY NEW DOCUMENTARY 9/11 https://www.youtube.com/watch?v=WwLq8…